Patrimonium

Schwerpunkt der Website comicforschung.de ist das von Eckart Sackmann herausgegebene "Deutsche Comicforschung". Diese Reihe, die sich mittlerweile als Standardwerk zur deutschen Comicgeschichte etabliert hat, erschien erstmals im Dezember 2004 (Band 2005). Ferner wird die Website künftig zur Plattform einer Grundlagenforschung der deutschsprachigen Comicliteratur ausgebaut.

 

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Seit 1980

 
Eckart Sackmann:
Der 1. Internationale Comic-Salon Erlangen 1984
Deutsche Comicforschung 7 (2011), S. 129-139

Der zweijährlich stattfindende Comic-Salon in Erlangen ist heute ein wichtiges Ereignis, das die Szene vereint, den Markt fördert und vielfältige Möglichkeiten der Präsentation in Wort und Bild bietet. Der Weg zum ersten Comic-Salon von 1984 war vom Willen einiger, aber auch von Zufälligkeiten geprägt.
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Eckart Sackmann:
Neue DDR-Comics 1989/90 - Untergrund und "Wendezeit"
Deutsche Comicforschung 8 (2012), S. 120-141

Die Geschichte der "offiziellen" Comiczeitschriften der DDR zu Zeiten der "friedlichen Revolution", der sogenannten "Wende", ist weitgehend dargestellt worden. Daneben gab es unabhängige Zeichner mit eigenen Themen und eigener Formensprache. Der Rostocker Volker Handloik hat sie 1989/90 gebündelt.



Eckart Sackmann:
So wurde das Auto mobil
Deutsche Comicforschung 1 (2005), S. 112-116

Vieles von dem, was Zeitungen und Zeitschriften an Comics bieten, wird von den Beobachtern der Szene nicht wahrgenommen. In den 90er Jahren erschien in Auto Bild eine Geschichte des Autos als Comic, opulent nach historischen Vorlagen gezeichnet von Swen Papenbrock.



Eckart Sackmann:
Kindergeschichten
Deutsche Comicforschung 1 (2005), S. 117-120

Die Einführung neuer technischer Medien hat es mit sich gebracht, dass die Autoren sich auch mit der formalen Weiterentwicklung des Comic auseinandersetzen. Teilanimation und Flash heißen die Zauberwörter. Christoph Heuer ist einen anderen, nicht minder spannenden Weg gegangen.



Eckart Sackmann:
Franz Gerg: "Max & Luzie"
Deutsche Comicforschung 5 (2009), S. 126-139

Während ringsumher mediokre Werke als "Graphic Novel" und "Kunst" hochgelobt werden, findet ein Großteil der Entwicklung des deutschen Comic auf Nebenpfaden statt. "Max & Luzie" ist ein Werbecomic, der es leicht mit den preisgekrönten "Autorencomics" aufnimmt.
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Eckart Sackmann:
Die Darbohne - eine Werbe-Idee mit Langzeitwirkung
Deutsche Comicforschung 6 (2010), S. 74-86

Ende der 1920er Jahre entstand für die Firma Darboven eine langlebige Reihe von Bilderbogen mit einer Kaffeebohne - der Darbohne - als Titelheldin. Nach dem Krieg setzte der bekannte Grafiker Hans Held die Reihe der Darbohne-Comics fort, die in moderner Form seit kurzem von Marc Buchner gestaltet werden.



Eckart Sackmann:
Ritter Sigurd. Das Streifenheft als Gattung, Muster und Mythos
Deutsche Comicforschung 6 (2010), S. 101-119

Addenda
Deutsche Comicforschung 7 (2011), S. 142

Im Comic bestimmt die Publikationsform die Erzählweise. Es ist eine Besonderheit des Streifenhefts, triviale Abenteuercomics von unbegrenzter Länge zu transportieren. Der von Anfang an in diesem Bereich führende Zeichner, Hansrudi Wäscher, wirkt mit seinem "Sigurd" bis in unsere Zeit weiter.
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