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Seit 1980 Vieles von dem, was Zeitungen und Zeitschriften an Comics bieten, wird von den Beobachtern der Szene nicht wahrgenommen. In den 90er Jahren erschien in Auto Bild eine Geschichte des Autos als Comic, opulent nach historischen Vorlagen gezeichnet von Swen Papenbrock.
Die Einführung neuer technischer Medien hat es mit sich gebracht, dass die Autoren sich auch mit der formalen Weiterentwicklung des Comic auseinandersetzen. Teilanimation und Flash heißen die Zauberwörter. Christoph Heuer ist einen anderen, nicht minder spannenden Weg gegangen.
Während ringsumher mediokre Werke als "Graphic Novel" und "Kunst" hochgelobt werden, findet ein Großteil der Entwicklung des deutschen Comic auf Nebenpfaden statt. "Max & Luzie" ist ein Werbecomic, der es leicht mit den preisgekrönten "Autorencomics" aufnimmt.
Ende der 1920er Jahre entstand für die Firma Darboven eine langlebige Reihe von Bilderbogen mit einer Kaffeebohne - der Darbohne - als Titelheldin. Nach dem Krieg setzte der bekannte Grafiker Hans Held die Reihe der Darbohne-Comics fort, die in moderner Form seit kurzem von Marc Buchner gestaltet werden.
Im Comic bestimmt die Publikationsform die Erzählweise. Es ist eine
Besonderheit des Streifenhefts, triviale Abenteuercomics von unbegrenzter Länge zu transportieren. Der von Anfang an in diesem Bereich führende Zeichner, Hansrudi Wäscher, wirkt mit seinem "Sigurd" bis in unsere Zeit weiter.
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